Brennwerttechnik
Was wirklich hinter den Brennwertgeräten von Junkers steckt

Brennwerttechnik

Der Brennwert gibt die Wärmemänge eines Brennstoffes an, die bei der Verbrennung freigesetzt wird. Junkers Brennwerttechnik arbeitet besonders ökonomisch und energieeffizient. Die qualitativ hochwertigen Brennwertlösungen von Junkers sind so ausgereift und zuverlässig, dass man sie kaum bemerkt. Die Brennwertgeräte arbeiten äußerst leise und schonen Geldbeutel und Umwelt.

Zu den Junkers Gas-Brennwertgeräten
Zu den Junkers Gas-Brennwertkesseln

 

Vorteile Brennwerttechnik

Die Vorteile der Brennwerttechnik sind

  • Abgasverluste werden minimiert
  • Wärmeverluste sind gering
  • Beträchtliche Energieeinsparungen

Mit Brennwerttechnik können Sie Ihren Gasverbrauch reduzieren und gleichzeitig die Umwelt schonen. Denn sie nutzt zur Wärmegewinnung zusätzlich die durch Kondensation des entstehenden Wasser-dampfes freiwerdende Energie.

 

Funktionsprinzip Brennwerttechnik

Warum ist Brennwerttechnik so sparsam? Bei der Verbrennung von Erdgas verbindet sich sich der im Brennstoff enthaltene Wasserstoff mit dem Sauerstoff aus der Verbrennungsluft zu Wasserdampf. Dieser Wasserdampf enthält Wärmeenergie, die bei herkömmlichen Heizungsanlagen durch das heiße Abgas über den Kamin verloren geht.

Funktionsprinzip Brennwerttechnik Brennwertgeräte dagegen nutzten diese Energie, indem der Wasserdampf so weit abgekühlt wird, dass aus dem Wasserdampf wieder Wasser wird. Dieser Vorgang bezeichnet man auch als Kondensation. Zur Kühlung des Wasserdampfes nutzt man überlicherweise die Rücklauftemperatur des Heizungssystems.

Damit dieser Effekt überhaupt funktionieren kann, muss die Temperatur des Rücklaufwassers unter 57°C liegen, denn erst unterhalb dieses Temperaturpunktes wird der Wasserdampf wieder zu Wasser.

So erzielen Brennwertgeräte Wirkungsgrade von bis zu 110,2 %.

 

Zahlen und Fakten zur Brennwerttechnik

Die in einem Brennstoff enthaltene Energie wird einem Heizsystem ohne Verluste in Form von Wärmeenergie zugeführt.

Ein kleines Rechenbeispiel verdeutlicht Wirkungsgrade von über 100% bei Brennwertgeräten:

Bei Erdgas gehen maximal 11% der Energie verloren, wenn man die Energie im Wasserdampf nicht nutzt. Anders herum können maximal zusätzlich 11% der Energie genutzt werden, wenn man die im Wasserdampf gebundene Wärme nutzt. Mit anderen Worten, zusätzlich zu den 100% an maximal umsetzbarer Energie wird auch die Wärmeenergie aus dem Wasserdampf genutzt.

Wirkungsgrad = 100% + 11% Wärmeenergie aus Wasserdampf

Zu den Junkers Gas-Brennwertgeräten
Zu den Junkers Gas-Brennwertkesseln

 

Brennwerttechnik - im Neu- und im Altbau

Brennwerttechnik kann sowohl im Neubau als auch im Altbau effizient eingesetzt werden.

Neubau

Brennwerttechnik Neubau Beim Einsatz von Brennwerttechnik im Neubau kann schon im Vorfeld auf höchstmögliche Energieausnutzung hin gearbeitet werden. Beispielsweise durch eine optimale Gebäudedämmung, einer abgestimmten Heizungshydraulik und optimal berechneter Heizkörperfläche.

Altbau

Brennwerttechnik Altbau Ein Einsatz der Brennwerttechnik in älteren Gebäuden ist prinzipiell möglich. Voraussetzung ist allerdings eine möglichst niedrige Rücklauftemperatur des Heizwassers. Bei Gebäuden ohne entsprechende Dämmmaßnahmen und den früher üblichen Systemtemperaturen von 90°C / 70°C muss während der Betriebszeit mit einer eingeschränkten Brennwertnutzung gerechnet werden. Durch entsprechende Dämmmaßnahmen und Absenkung des Heizmitteltemperaturniveaus ist eine Brennwertnutzung über die meiste Zeit des Jahres möglich!