Kundendienstbeauftragung AGB
Allgemeine Geschäftsbedingungen bei einer Beauftragung des Kundendienstes für Endverbraucher

Bedingungen für die Instandsetzungen von TT Geräten

1. Allgemeines

Die nachstehenden Bedingungen gelten ergänzend für Instandsetzungs- und Überprüfungsaufträge, sofern Instandsetzung und Überprüfung nicht im Rahmen eines gültigen Wartungsvertrages oder der Garantiebedingungen von BOSCH erfolgen. Die Berechnung erfolgt gemäß der am Tag der Auftragserteilung gültigen Preise von BOSCH.

2. Leistungsfrist

BOSCH bemüht sich Leistungsfristen nach Möglichkeit einzuhalten. Zeitangaben sind jedoch unverbindlich. Höhere Gewalt und andere von BOSCH nicht verschuldete Ereignisse, die die Erfüllung von Aufträgen erschweren können, insbesondere Lieferverzögerungen von Lieferanten, Verkehrs- und Betriebsstörungen, Arbeitskämpfe, Werkstoff- und Energiemangel berechtigen BOSCH vom Vertrag ganz oder teilweise zurückzutreten oder die Leistung hinauszuschieben, ohne, dass dem Vertragspartner hieraus Ersatzansprüche erwachsen. Die gilt auch dann, wenn die genannten Ereignisse zu einem Zeitpunkt eintreten, zudem sich BOSCH in Verzug befindet.

3. Versand

Sofern der Versand von instand zu setzenden oder zu überprüfenden Auftrags-Gegenständen oder von Ersatzteilen zum Auftraggeber erforderlich ist, erfolgt dieser auf Kosten und Gefahr des Vertragspartners. Versandanweisungen des Vertragspartners werden berücksichtigt; im Übrigen übernimmt BOSCH keine Verpflichtung für den billigsten Versand.

4. Zahlung

Instandsetzungs- und Überprüfungsarbeiten sind bar zu zahlen. Wird in Ausnahmefällen eine Rechnung ausgestellt, so ist diese sofort nach Erhalt ohne Abzug zu bezahlen.

Allgemeine Montage-, Inbetriebnahme- und Kundendienstbeauftragungen

1.

Diese Bedingungen geltend ergänzend für sämtliche Leistungen des Werkskundendienstes und nachfolgende Serviceleistungen, insbesondere zur Montage, Inbetriebnahme, Inspektion, Wartung und Instandsetzung, sowie auch Durchführung von Stoffanalysen (Heizwasser und -öl).

2.

Die im Rahmen eines Serviceauftrages von BOSCH zu erbringenden Leistungen bestimmen sich nach dem von BOSCH im Katalog „Technischer Kundendienst“ oder im Angebot angegebenen Leistungsumfang. Dort nicht ausdrücklich genannte Leistungen, die auf Wunsch des Auftraggebers ausgeführt werden, werden zusätzlich gemäß der jeweils gültigen Preisliste in Rechnung gestellt. Das Gleiche gilt für nicht ausdrücklich genannte Leistungen, die zur Durchführung des Auftrages notwendig sind. In diesen Fällen hat BOSCH jedoch vor Ausführung der zusätzlichen Leistungen das Einverständnis des Auftraggebers einzuholen, wenn bei einem Pauschalangebot der angebotene Preis um mehr als 15 % überschritten wird.

3.

Im Rahmen der von BOSCH durchgeführten Serviceleistungen erfolgt über die beauftragten Leistungen hinaus keine Überprüfung der Gesamtanlage. Insbesondere wird die Erstellung der Anlage gemäß den Planungsunterlagen von BOSCH nicht überprüft. Nicht zum Leistungsumfang gehören die Dichtheitsprüfung von bauseits erstellten Versorgungsleitungen (Gas, Wasser, Öl) sowie die Prüfung der bestimmungsgemäßen Verlegung der elektrischen Versorgungsleitungen inklusive der Verbindungsleitungen zu Peripheriegeräten.

4.

Für überlassene Unterlagen übernimmt BOSCH keine Haftung. BOSCH ist nicht verpflichtet, die vom Auftraggeber gemachten Angaben und BOSCH überlassenen Unterlagen auf Richtigkeit und Geeignetheit für den vorgesehenen Verwendungszweck zu überprüfen. Dies gilt insbesondere für Anlagenbeschreibungen und Schemata.

5.

Der Auftraggeber ist für die Voraussetzungen zur ungehinderten Durchführung der Serviceleistungen zum vereinbarten Termin verantwortlich. Insbesondere hat er die notwendige Energieversorgung am Einsatzort sicherzustellen und dafür zu sorgen, dass der jeweilige Einsatzort ausreichend beleuchtet und – erforderlichenfalls auch durch Bereitstellung von Leitern und Gerüsten – leicht zugängig ist. Bei Anlagen mit Datenübertragung hat der Auftraggeber die Verbindung von der Telefonanlage zum Fernmeldenetz sicherzustellen. Ist BOSCH mit Inbetriebnahme-Leistungen beauftragt, hat der Auftraggeber ergänzend die zusätzlichen Bedingungen für die Durchführung von Inbetriebnahmen zu beachten.

6.

Der Auftraggeber hat von ihm vorgenommene Veränderungen der Standardbrennereinstellung und ihm bekannte Beschädigungen an der Heizungsanlage zu dokumentieren und BOSCH vor Aufnahme der Arbeiten vorzulegen. Dasselbe gilt bei Veränderungen der Standardbrennereinstellung, die von Dritten vorgenommen wurden und dem Auftraggeber bekannt sind.

7.

Können die beauftragten Serviceleistungen aus Gründen, die im Verantwortungsbereich des Auftraggebers liegen, zum vereinbarten Termin nicht oder nicht vollständig erbracht werden, ist BOSCH berechtigt, Ersatz der BOSCH dadurch entstehenden Kosten zu verlangen. Können die Arbeiten auch nachdem eine von BOSCH gesetzte angemessene Nachfrist abgelaufen ist, nicht aufgenommen oder fortgeführt werden, ist BOSCH berechtigt, von dem jeweiligen Vertrag zurückzutreten. Unberührt bleibt in diesem Fall, das BOSCH zustehende Recht Schadenersatz zu verlangen.

8.

Unmittelbar nach Fertigstellung sind die erbrachten Serviceleistungen abzunehmen. Unwesentliche Mängel, die die Funktionstüchtigkeit und den Betrieb der Heizungsanlage nicht beeinträchtigen, sind im Abnahmeprotokoll festzuhalten. Diese berechtigen den Auftraggeber nicht zu einer Verweigerung der Abnahme.

9.

Der Auftraggeber hat einen festgestellten Mangel unverzüglich anzuzeigen und BOSCH innerhalb angemessener Frist die Gelegenheit zu geben, den Mangel nach Erfüllung zu beheben.